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ISTmobil: Nachhaltige Mobilität in Zeiten von Klimakrise und Uber

Ressourcenschonendes und nachhaltiges Fortbewegen ist in Zeiten der Klimakrise mehr denn je Thema – und gerade für den ländlichen Raum, wo Mobilitätsangebote rar sind, eine besondere Herausforderung. Das Gebot der Stunde lautet Mikro-ÖV – für mittlerweile über 180 Gemeinden in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten heißt die Lösung ISTmobil.

ISTmobil bietet eine nachhaltige Möglichkeit, auf dem Land und ohne eigenes Auto flexibel mobil zu sein. Das nachfrageorientierte Sammeltaxi-System ermöglicht nahezu flächendeckende Mobilität im ländlichen und stadtnahen Raum. Wo Bus und Bahn oft nicht hinkommen, bringt ISTmobil Personen zum Arzt, Nahversorger oder zum nächsten Bahnhof.  Das Unternehmen vermittelt dabei regionale Taxiunternehmen und hält die gesamte Wertschöpfung in der Region – ein krasses Gegenkonzept zu Uber, Free Now oder Postbus & Co.


Das System bietet auch eine übersichtliche App. © ISTmobil, augenblick stainz

Die Lösung funktioniert dabei genauso komfortabel wie die bekannten Vermittlungsdienste: Per App, Homepage oder Anruf kann ein Sammeltaxi bestellt werden, das Personen an einen von Tausenden fußläufig erreichbare Haltepunkten in der Region oder nach Hause bringt. Auch an die direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr wurde gedacht – als Zu- und Abbringer zu funktionierenden öffentlichen Verkehrsnetzen sogar über Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinaus. Dahinter steckt eine eigens entwickelte intelligente Dispositionssoftware, die Fahrten nach ökonomischen und ökologischen Kriterien zusammenfasst und Leerfahrten vermeidet. Fahrgäste, die zur selben Zeit einen ähnlichen Weg fahren, werden möglichst gemeinsam befördert.  Dadurch werden unnötige Leerkilometer vermieden und CO2-Emissionen reduziert. Abgerechnet werden kann bequem am Monatsende bargeldlos mittels Sammelrechnung – ISTmobil ist somit eine Lösung voll am Puls der Zeit.


Geschäftsführer Alexander M. Fellner-Stiasny bewegt Regionen seit 2013. © Foto Furgler

Mastermind hinter dem erfolgreichen innovativen Sammeltaxi-System ist Alexander M. Fellner-Stiasny, der ISTmobil im Jahr 2013 gründete. Schon während der Matura machte er sich als Unternehmensberater im Bereich Mobilitätsmanagement selbstständig.  Heute führt Fellner-Stiasny gemeinsam mit Doris Hahn das mittlerweile auf über 25 Mitarbeiter angewachsene Unternehmen, beschäftigt ein eigenes Callcenter- sowie Kundenmanagement-Team. “Es fahren immer noch zu viele Autos mit nur einer Person besetzt auf verstopften Straßen. Ein ökonomischer und ökologischer Wahnsinn, den es zu beenden gilt. Es braucht komfortable Alternativen, um Verkehr zu optimieren – ein großer Handlungsbedarf für ISTmobil und alle Beteiligten.” Fellner-Stiasny versteht sein Unternehmen daher auch nicht als Konkurrenz des öffentlichen Verkehrs, sondern als sinnvolle und notwendige Ergänzung.

2015 wurde das erste Betriebsprojekt Bezirk Korneuburg ISTmobil umgesetzt. 10 Projekte sind österreichweit in Betrieb, so beispielsweise rund um Deutschlandsberg und Leibnitz (MOBIL Südwest) und Graz (GUSTmobil), im Marchfeld oder im Ausseerland (Narzissenjet). Bereits über eine viertel Million Menschen wurden alleine in der Steiermark auf diesem Weg von A nach B befördert.

Das größte Projekt jedoch geht mit Jänner 2020 an den Start: „SAM“, das Sammeltaxi Oststeiermark, bewegt dann zusätzlich eine Region mit über 170.000 Menschen – das größte Sammeltaxi Österreichs und größte On-Demand-System in Europa. Hier wird es mit Start 3.000 Sammelpunkte in 61 Gemeinden in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und Bruck-Mürzzuschlag geben. Mit dem Angebot sollen Personen, die bisher selten bis nie öffentlich gefahren sind, an das öffentliche Verkehrsnetz herangeführt und die Mobilität verbessert werden.

Wo sieht der ambitionierte Geschäftsführer ISTmobil in 5 Jahren? “In Österreich soll es keine weißen Flecken mehr geben. Von A nach B soll sich jeder Mensch in annähernd gleicher Fahrzeit auch ohne Auto fortbewegen können. Und ISTmobil soll – beginnend mit dem DACH Raum – auch international Lösungen anbieten.”

Hier erfährst du mehr zu ISTmobil: www.istmobil.at

 


Mobil in der Region. © Regionalmanagement Steirischer Zentralraum

 

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