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Joinpoints: Ein Management-Tool stellt sich gegen die US-Giganten

US-Unternehmen wie Google, Facebook und Netflix sind die globalen Tech-Giganten, die unseren Alltag bestimmen. Auch im Arbeitsleben greifen wir gerne zu Tools, zu denen es vermeintlich keine Alternativen aus Österreich gibt. Es lohnt sich aber, mal genauer hinzuschauen: Die (besseren) Alternativen, die gibt es – gerade in Zeiten, in denen Datenschutz vermehrt in den Fokus rückt.

Ein Startup-Unternehmer aus Graz nimmt nun das Duell mit Organisations-Tools wie Trello auf: Jakob Deimbacher (25) bietet mit Joinpoints ein „intelligentes Organisationstool“ für kleine und mittlere Unternehmen. Wer nun meint, dass es das bereits zu Genüge gibt, wird durch Joinpoints eines Besseren belehrt.

So sieht ein Verkaufsprozess in Joinpoints aus.

Die Online-Plattform verbindet alle Bereiche in einem Unternehmen mit so genannten “Joinpoints” miteinander. So können Geschäftsprozesse in KMU automatisiert und ein Informations-Netzwerk aufgebaut werden, das einem neuronalem Netz gleicht. Ob im Vertrieb als CRM-System, bei der Produktentwicklung, im Support oder als Projektmanagement-Tool – mit der Plattform können komplexe Prozesse digital abgebildet werden und im Gegensatz zu bisherigen starren Systemen flexibel an jede Anforderung angepasst werden. Die Software soll die Arbeitsweise und die Effizienz in Unternehmen verbessern. Joinpoints ist aufgrund der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten somit ein  „Online-Betriebssystem für Unternehmen“, das diese zahlreichen Tools und Kennzahlen für KMU bündelt.

Die Geschichte von Joinpoints liest sich wie ein Startup-Roman: Die ursprüngliche Idee zu Joinpoints kam dem ausgebildeten Softwareentwickler bereits vor fünf Jahren. Dreieinhalb Jahre lang war Gründer Jakob Chefentwickler für die Crowdfunding-Plattformen der Rockets Holding – das hinderte den Einzelkämpfer nicht daran, an seiner ambitionierten Geschäftsidee in Eigenregie weiterzuarbeiten. Vor wenigen Wochen kündigte Jakob bei seinem bisherigen Arbeitgeber, um sich dem Projekt Joinpoints voll und ganz zu widmen.

Jakobs Motivation? “Wir leben in einer sehr flexiblen und spannenden Zeit, in der alles mit allem und jeder mit jedem vernetzt ist. Ich möchte Startups und etablierte Unternehmen unterstützen, genauso effizient und erfolgreich wie die Big Player zu arbeiten. Genau diese Geschichte treibt mich an”.

Gründer Jakob Deimbacher (Mitte) mit den Investoren Maximilian Seidel (Situlus Holding, rechts) und Paul Stanzenberger (teamazing, links).

Diese Konsequenz und der Ehrgeiz machten sich schnell bezahlt: Kürzlich sicherte sich der Einzelgründer mit seinem innovativen Organisations-Tool ein sechsstelliges Investment durch Maximilian Seidel und die Situlus Holding sowie den Teambuilding-Experten von teamazing, die das Tool bereits seit längerem nutzen. Mit dem Investment entsteht aus dem EPU eine GmbH. Die Ziele sind hoch gesteckt: In den kommenden Jahren sollen über 50.000 Nutzer aus Klein und Mittelunternehmen akquiriert werden.

Bei der Sicherheit von Daten kann Joinpoints bei heimischen Unternehmen ebenfalls punkten. Sämtliche Daten bleiben in Österreich. Informationen werden nicht etwa auf einem tausende Kilometer entfernten Server in Übersee gespeichert, sondern liegen in einem ISO-zertifizierten Rechenzentrum in Wien. Und mit dem bestehenden flexiblen Netzwerk bietet Joinpoints die Basis dafür, in Kürze auch Künstliche Intelligenz in Klein- und Mittelunternehmen zu etablieren.

Der Junggründer ist stolz, wenn er davon spricht, wie er die ersten Hürden seines Projekts gemeistert hat: “Es war nicht leicht neben meinem Beruf noch eine Software von Grund auf zu bauen und meine ersten Kunden davon zu überzeugen. Aber wie sagt man es so schön: Die ersten 10 Kunden sind bekanntlich die schwierigsten.” Joinpoints wird regelmäßig um neue Features erweitert, um die Arbeit noch effektiver zu gestalten.

Hier erfährst du mehr zu Joinpoints: www.joinpoints.net.

Bilder: © Joinpoints

 

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