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teamazing: Mit Teamwork mehr erreichen

In Unternehmensprojekten kennt man das: der Projektleiter verordnet eine Maßnahme, damit sich das Projektteam besser kennenlernt. Dafür wird ein Teambuilding-Event veranstaltet, bei dem sich die Teilnehmer über Lavaseen retten oder gemeinsam Seifenkisten bauen müssen. So weit, so bekannt, so langweilig. Was vielleicht vor 20 Jahren modern war, hat mittlerweile einen faden, schalen Anstrich bekommen. Vor allem, wenn dabei die tatsächliche Teamarbeit hintangestellt wird. Ein Anreiz für zwei geschickte Unternehmer aus Kalsdorf, wieder mehr Spaß und Kreativität ins Teambuilding zu bringen.

Paul Stanzenberger (l.) und Andreas Mairold (r.) mit Maximilian Seidel (Mitte).

Wenn man Gründer Paul Stanzenberger auf seine Leidenschaft anspricht, dann kommt schnell seine Begeisterung für Spiele und speziell jene für Brettspiele zum Vorschein. Etwas, das er schon in seiner Jugend mit seinem Bruder teilte. „Das Spielen steckt tief in mir drinnen.“ Etwas, das sich auch im Unternehmen widerspiegelt: Das Markenzeichen von teamazing sind die außergewöhnlichen Spiele und ein eigens entwickeltes Baukasten-System, um 4 bis 6 Spiele passend für das jeweilige Unternehmen zu einem Teamevent zu kombinieren.

teamazing liefert mit eigenen Veranstaltungen Alternativen zum klassischen Teambuilding für Unternehmen. Unter dem Motto „Erlebnisbuilding“ wurden 2016 bereits 60 Teambuilding-Events für Unternehmen wie IKEA, Magna, Nestlé oder HUAWEI organisiert. Und 2017 werden es derer voraussichtlich 110 bis 120 werden. „Wir wollen, dass Teambuilding wieder etwas ist, worauf sich die Leute freuen“, erklärt Paul seine Motivation.

Das gelingt unter anderem mit dem „Mario Kart Battle“, bei dem ferngesteuerte Autos im Stile des Videospiel-Klassikers Mario Kart mit Luftballons ausgestattet werden. Mit dem Spiel, bei dem die gegnerischen Ballone zum Platzen gebracht werden sollen, erzielte man online im vergangenen Jahr auch einen veritablen viralen Hit. Mehrere Millionen Klicks gab es auf dieses Video:

Das Gründungsteam startete 2014 im Rahmen eines Universitätskurses – wobei die Idee schon länger in Pauls Kopf herumschwirrte. Eine jährlich organisierte private Silvesterschnitzeljagd war der Anstoß für das Jungunternehmen, durchzustarten. Paul Stanzenberger und Andreas Mairold sind vom ursprünglichen Dreier-Team noch dabei. Heute arbeiten neben dem Gründer-Duo und Eventmanagement-Leiterin Petra Jeloucan 6 Eventmanager und über 60 freiberufliche „Erlebnisbuilder“ im Startup. Das Wachstum ist rasant – und soll mit Unterstützung des steirischen Unternehmers und Investors Maximilian Seidel weiter vorangetrieben werden.

So manches Spiel fordert den vollen Einsatz aller Team-Mitglieder.

Zur Entstehungsgeschichte des sechsstelligen Investments durch die Situlus Holding meint Paul: „Er fand unser Konzept interessant, wir lernten uns kennen und er teilte sofort unsere Begeisterung für Spiele.“ Hinter dem Investment stecken jedoch weit größere Pläne. Die Expansion nach Deutschland (vorerst München) und im gesamten DACH-Raum ist geplant. „Wir möchten in Deutschland weitere Mitarbeiter einstellen und eine Partnerstruktur aufbauen.“ Bisher kann das Unternehmen auf ein österreichweit breites Netzwerk von 50 Partnerbetrieben zurückgreifen.

Unterstützung aus dem Gründerland Steiermark erhielten Paul und sein Team an den Grazer Universitäten. In der Gründungsgarage der Karl-Franzens-Universität Graz und der TU Graz arbeitenden Studierende mit erfahrenen Mentoren aus der Praxis ein Semester lang an ihrer Gründungsidee. Und auch der Startup Playground des IdeenTriebwerk Graz war für die Gründer eine Möglichkeit, auf motivierte Persönlichkeiten mit Energie zu treffen.

Wo liegt denn das besondere Erfolgsrezept von teamazing? „Unternehmen sind aktiv auf der Suche nach neuen Ideen, nach neuen Spielkonzepten“. Und diese möchte das Gründungsteam auch bieten – als Teamspiele, in denen man nur als eingeschweißte Truppe zum Erfolg kommt. So wird von Unternehmen besonders die Liebe zum Detail, einzigartige Spielideen geschickt umzusetzen, geschätzt. Aber auch das Online-Marketing trägt zur steigenden Bekanntheit bei. Eine gezielte Content Marketing-Strategie ermöglicht es, dass Abteilungs- und Projektleiter fast selbstverständlich bei teamazing landen. Und ein Online-Produkt, das in den kommenden Wochen starten wird, soll die Erstellung von Teambuilding-Events noch weiter erleichtern.

Hier erfährst du mehr zu teamazing: https://www.teamazing.at

Fotos: teamazing

Das passiert in der steirischen Gründerszene

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